Presseartikel:

Orki, Outfit, Onlineauftritt

Fr, 12. Juni 2015 | 0:00

Verein „Wir im Orketal“ wirbt fürs Dörferjubiläum: Planungen fürs 1000-Jährige schreiten gut voran

Sollte jemand im Orketal in den kommenden Wochen einem etwas außergewöhnlichen Wesen  begegnen, könnte dies der „Orki“ sein. Er soll das Maskottchen werden für die 1000-Jahr-Feier im September 2016.

Vöhl-Orke. Rund 16 Monate vor dem Festwochenende sind die Ober- und Niederorker ein gutes Stück vorangekommen bei den Planungen für das Festwochenende. Allein der Vorstand hat sich seit Vereinsgründung Ende Oktober 2013 bereits 50 Mal getroffen, zudem stecken vier Ausschüsse mitten in der Arbeit. Gemeinsam organisiert im noch jungen Verein „Wir im Orketal“ machen die Orker seit kurzem auf ihr Jubiläum aufmerksam – und nutzen dazu verschiedene „Werbeträger.
Derzeit werden allerlei Handtücher gesammelt bei den Einheimischen. Aus ihnen soll der „Orki“ entstehen. So taufen die Orker vorerst das Maskottchen, dass alle Veranstaltungen rund um das 1000jährige Bestehen der beiden Dörfer begleiten soll. Wie es aussieht? Dieses Geheimnis wird erst zu einem späteren Zeitpunkt gelüftet.
Einprägen soll sich aber schon einmal das Datum des Festwochenendes – 9. bis 11. September 2016. Am zweiten Wochenende nach Ende der Schulferien wollen die Orker mit ihren Gästen aus der Großgemeinde und anderen Orten feiern. Das Programm wird wie auch andere wichtige Teile des Jubiläums von einem Ausschuss vorbereitet. Fest steht bereits, dass am Freitagabend die Eröffnung stattfindet, am Samstag gibt es das Orker Oktoberfest für jung und alt um Festzelt mit Musik einer renommierten Liveband. Die Verträge stehen kurz vor dem Abschluss.

Am Sonntag heißt es „lebendiges Orketal“. Wie einst vor hunderten Jahren soll es einen Viehmarkt im Ortsmittelpunkt geben sowie vieles mehr auf der „Aktionsmeile“. Mittendrin soll freiluch auch der „Orki“ seinen Platz finden, etwa für Kinder-Mitmachangebote.
Mit Leidenschaft und Akribie sind die Mitglieder im Ausschuss Historie am Werk. Mehr als 500 Bilder aus den Dörfern von heute und damals sowie Geschichte, Anekdoten und statistische Daten haben sie bereits zusammen getragen. Die meisten davon fließen ein in die Dorfchronik, die gerade erstellt wird. Beim Fest gibt es zudem eine Fotoausstellung. Mit dem Erscheinungsbild zum Fest befasst sich ein weiterer Ausschuss, der sich unter anderem um Beschilderung, Infotafeln, Dekoration und andere Dinge der Dörfergestaltung kümmert.

Der Ausschuss „Werbung/Öffentlichtkeitsarbeit“, in dem auch die Maskottchen-Idee entstand, hat inzwischen auch das offizielle Logo für das Orker Jubiläum vorgestellt. In der Mitgliederversammlung von „Wir im Orketal“ hatte es großen Anklang gefunden. Hauptbestandteile sind die Kirche als gemeinsames Gebäude beider Ortsteile, eine Wellenlinie die oben und unten, Berg und Tal – also Ober- und Niederorke – verbindet sowie die Farbwen grün (für die waldreiche Natur) und blau (für den Fluss). Die ersten Poloshirts mit dem neuem Logo fanden reißenden Absatz, auf allen Veranstaltungen, an denen der Verein teilnimmt, werden sie künftig getragen, um die Werbetrommel zu rühren für „Orke-1000“.

www.orke-1000.de heißt dementsprechend auch die Internetseite zum Orker Dörferjubiläum, die in dieser Woche freigeschaltet wurde. Auf der hochmodernen, anschaulichen Homepage, die auch auf Handy sehr gut lesbar ist, erfährt man  Geschichtliches und weitere wissenswerte Dinge über Orke und das Jubiläum, kann alle Aktivitäten des Vereins nachlesen. Die Mitglieder können sich zudem stets über die nächsten Termine informieren.

Den nächsten „Auftritt“ haben die 999-jährigen Orker beim Fest zum 775-jährigen Jubiläum Ederbringhausens am 20. Juni. Bei den zwei Motivgruppen im Festzug werden auch die eigens angefertigten großen Banner zu sehen sein, die ebenfalls Werbung machen fürs Orker Fest. Die nächste eigene Veranstaltung von „Wir im Orketal“ ist der zweite Teil des Grenzgangs am 3. Oktober. (schä)